Chronik - Das neue Tennisheim

 

Unmittelbar nach der Kirmes 1993 begannen der Vorstand und Aloisius Schlitt mit der Planung für ein Vereinsheim. Ausführlich wurde der Standort diskutiert.
Ein Vorschlag sah vor, das Vereinsheim als Anbau an das bestehende Sportlerheim zu errichten. Der dabei entstehende spitze Winkel sollte als gemeinsame Grill- und Festfläche für beide Vereine dienen. Diese Platzierung hätte jedoch dem Tennisclub die Möglichkeit genommen, die noch bestehende Freifläche zu einem späteren Zeitpunkt als 4. Platz (Mehrzweckplatz) zu verwenden. Als Alternative galt der jetzige Standort, der auch wegen seiner ausgesprochen schönen Lage bevorzugt wurde.

Baubeginn war am 9. April 1997. Entgegen ersten Schätzungen mussten etwa 200 Lkw-Ladungen Aushub bewegt werden. Durch die guten Beziehungen des Tennisclubs zur Ortsgemeinde und zur Firma Weiss von der Tongrube konnten diese Ladungen bei der Abraumhalde hinter der Mailandsmühle abgelagert werden. Da die Arbeiten in der Regel nach Feierabend durchgeführt wurden, dauerten sie teils bis tief in die Nacht. Bis 24.00 Uhr wurde gebaggert und im Anschluss daran wurden noch die verschmutzten Straßen mit Schaufel und Besen gereinigt. Insgesamt waren ca. 150 Maschinenstunden mit Bagger und Lkw notwendig, um die Arbeiten zu erledigen. Zehn Tage nach Baubeginn war die Baugrube für weitere Arbeiten vorbereitet. Wie bei jedem Hausbau wurden nun die Zu- und Abrohre und diverse Bewehrungen verlegt. Das Bauwerk wuchs beständig - Stock für Stock, Decke für Decke. Die Stromversorgung erforderte die Hilfe von einsatzfreudigen Rentnern, die tagsüber ein Kabel in den geöffneten Graben zwischen dem Sportlerheim des SV und dem Rohbau des Vereinsheimes verlegen konnten. Walter Wolf, Erich Wolf, Manfred Wehr und Walter Eisel erledigten das perfekt und brachten Licht in das bis dahin noch dunkle Haus. Eine besondere Würdigung ihrer Arbeit verdienen auch der Bauleiter Aloisius Schlitt, die Maurer Fred Kessler und Lutz Müller sowie unsere Allrounder Friedhelm und Helmut Lange. Ohne sie wäre der Bau des Vereinsheimes nicht so rasch vorangekommen, dass bereits am 20. September 1997 mit den Mitgliedern und Helfern das Richtfest gefeiert werden konnte.

Die Bestrebungen, das Vereinsheim noch vor Wintereinbruch wasser- und winddicht zu bekommen, wurden nach Einbruch des ersten Frostes durch den Einbau der Türen und Fenster der Firma Ferger und vor allem durch Günther Pritz in die Tat umgesetzt. Eingeweihte werden sich daran erinnern können, dass der Kanonenofen, der morgens lediglich Abstrahlungswärme von sich gab, nachmittags den heutigen Gastraum mit seiner Wärme derart aufheizte, dass nach vollbrachter Arbeit und ob des hohen Flüssigkeitsverlustes das eine oder andere Bierchen getrunken werden musste.
Gearbeitet wurde nicht nur auf der Baustelle. Auch im Verwaltungsbereich kam man voran. Um die Finanzierung des Vereinsheimes auf sichere Füße zu stellen, wurden die Eigentumsverhältnisse mit der Ortsgemeinde festgeschrieben. Am 16. Januar 1998 wurde ein Erbbaurechtsvertrag mit der Ortsgemeinde abgeschlossen und beurkundet. Damit war die Finanzierung per Hypothek sichergestellt. Dadurch musste nichts mehr über Privatbürgschaften einzelner Mitglieder abgesichert werden.

Bis zur Jahreshauptversammlung 1998 – dem Verein gehörten zu diesem Zeitpunkt 192 Mitglieder an - waren die Installationen für Heizung und Sanitär sowie Elektro soweit fertig gestellt. An allen möglichen Stellen wurde nun geputzt, abgezogen, geglättet und gefilzt. Nach Verlegung der Fußbodenheizung, konnte anschließend der Estrich eingebracht werden. Die umfangreichen Fliesen-legerarbeiten wurden maßgeblich durch Klaus Eisel geleistet. Zur gleichen Zeit wurde auch außerhalb des Vereinsheimes Großes geleistet. Die Zugangswege und auch die Terrasse vor dem Heim wurden unter Federführung von „Daisy“ (Hans-Jürgen Kessler) mit Verbundsteinpflaster und Böschungssteinen befestigt.
Weitere Arbeiten wie Innenausbau von Küche, Theke, Gastraum, Toiletten und Duschen sind im gleichen Zeitraum vorangetrieben worden. Der Dachraum um die Solarkessel wurde mit Dämmung und Rigips versehen und angestrichen. Norbert Lange hatte bis zur Jahreshauptversammlung 1999 fast alle mit Fertigputz zu versehende Flächen fertig gestellt. Mit der Aufstellung des Kaminofens war das große Werk vollendet.

 

Zum Verbandsgemeindeturnier vom 21. bis 24. Mai 1999 wurde dann das Vereinsheim zur Freude aller eingeweiht - im Sommer dieses Jahres, so erinnern wir uns, trat erst Boris Becker und dann auch Steffi Graf vom Profi-Tennis zurück.

 

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Jubiläumsheft zur 25 Jahr-Feier.



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