Chronik - Die Tennisanlage

 

Im Herbst 1985 wurden die Vorarbeiten für den Bau der Tennisanlage vorangetrieben. Nach Rücksprache mit dem neuen Ortsbürgermeister Dieter Kessler wurde dem Tennisclub das jetzige Gelände per Gestattungsvertrag zugewiesen. Voraussetzung dafür war ein Nutzungsvertrag, der es auch Nichtmitgliedern aus der Ortsgemeinde Gemünden ermöglicht, nach Anmeldung eine begrenzte Stundenzahl pro Woche auf der zu errichtenden Anlage Tennis zu spielen.

Der Bauantrag wurde mit Schreiben des Bauamtes Westerburg vom 23. April 1986 genehmigt – kurz bevor Steffi Graf bei den German Open in Berlin erstmals Martina Navratilova schlug.
Die ersten Bauarbeiten beauftragte die Ortsgemeinde. Es war viel Erde zu bewegen, da lediglich zwei Drittel der Fläche der Tennisanlage aus gewachsenem Gelände bestanden. Bis zur heutigen Böschungskrone des Tennisgeländes sollte das Areal angeglichen werden. Die weiteren Arbeiten hatte der Verein als Eigenleistungen zu erbringen. Dazu gehörte zunächst die Errichtung einer Bauhütte, die später noch um eine „Sanitäreinheit“ (so die etwas hochtrabende Bezeichnung für eine Toilette und ein Spülbecken) und einen kleinen Lagerraum erweitert wurde. Draußen vor der Hütte waren derweil vor allem Erd- und Verdichtungsarbeiten zu bewältigen: Große Mengen Steinerde und Splitt wurden aufgebracht und verdichtet. Selbst ein Zugangsweg musste angelegt werden, der noch heute als Zuweg zur Tennisanlage dient.

Nach der Verlegung der Drainage, der Füllung der Gräben und dem Setzen der Randsteine und Zaunpfähle ruhten die Arbeiten während der darauf folgenden Winterzeit.

Die Arbeiten fanden im Frühjahr 1987 ihren ersten Abschluss mit dem Bau der „Grossen Treppe“. Stellvertretend für alle unentgeltlich arbeitenden Mitglieder muss der damalige Platzwart Aloisius Schlitt genannt werden, ohne dessen Leistungen viele der Tätigkeiten nicht hätten erbracht werden können. Im April und Mai stellte dann die Firma Becker aus Taunusstein die Plätze fertig und übergab sie am 14. Mai 1987 an den Verein. Die Einweihung der Anlage fand zur Freude aller am 31. Mai 1987 statt – zu diesem Zeitpunkt war Steffi Graf gerade auf dem Durchmarsch zur Nummer 1 der Weltrangliste.

Der Tennisboom in Deutschland nach den Erfolgen von Boris Becker und Steffi Graf ging auch an Gemünden nicht spurlos vorbei. Die beiden Tennisplätze reichten nicht mehr aus, um die große Nachfrage zu bedienen. Ein dritter Platz musste her. Mit der Baugenehmigung vom 19. August 1992 – Michael Stich hatte gerade an der Seite von John McEnroe das Doppel in Wimbledon gewonnen - begannen die Arbeiten mit der Abfahrt des Bodenaushubes und der Aushebung der Zisterne zur Bewässerung der Tennisplätze. Die Vorbereitungen (Randsteinverlegung, Vorbereitung der Versorgungsleitungen für die Regner auf allen drei Plätzen, Zaunaufbau, Errichtung des Pumpenhauses) gediehen so weit, dass die beauftragte Firma Fröhner im Frühjahr 1993 den Platz fertigstellen konnte. Er wurde am 8. Mai 1993 eingeweiht.

 

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